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Des expertes et experts renommé(e)s commentent la jurisprudence actuelle de manière précise et exacte.
Droit des assurances sociales
Vorleistungspflicht; Verzinsung der Regressforderung
Benjamin Dubach
Im vorliegenden Urteil hatte das Bundesgericht die Frage nach der Verzinsung der Regressforderung der nach Art. 26 Abs. 4 BVG vorleistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung zu prüfen.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 9C_63/2020 du 7 janvier 2021 publié en tant qu'ATF 147 V 10
Publié le 27 avril 2021
BVG-Organisationsvorschriften; Säule 3a- und Freizügigkeitsstiftung
Benjamin Dubach / Anna-Sophia Spieler
Im vorliegenden Urteil hatte das Bundesgericht die Anwendbarkeit von BVG-Organisationsvorschriften auf Säule 3a- und Freizügigkeitsstiftungen zu prüfen.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 9C_524/2019 du 30 septembre 2020 publié en tant qu'ATF 146 V 341
Publié le 27 avril 2021
Droit des cartels
Interoperabilitätsverweigerung gemäss DCC-Urteil des BVGer
Ein faktischer Kontrahierungszwang
Felix Tuchschmid
Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt das Vorliegen einer unzulässigen Interoperabilitätsverweigerung der SIX Group in Zusammenhang mit dem Zugang zur Dienstleistung der dynamischen Währungsumrechnung und implementiert bezüglich Schnittstelleninformationen faktisch einen kartellrechtlichen Kontrahierungszwang marktbeherrschender Unternehmen.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal administratif fédéral B-831/2011 du 18 décembre 2018
Publié le 27 avril 2021
Droit des étrangers
Quittierungsfehler der Post - Anwaltlicher Fehler?
Marco Weiss
Eine eingeschriebene Postsendung gilt ab dem Zeitpunkt als zugestellt, in welchem der Adressat sie tatsächlich in Empfang nimmt. Die empfangsberechtigte Person (bzw. deren Hilfsperson) bestätigt mit ihrer Unterschrift bei der Post, dass sie die erhaltene Sendung tatsächlich entgegengenommen hat: Dies wird auf dem Display des Intermec Mobile Computers der Post quittiert. Dies wirft einerseits die Frage auf, ab wann eine eingeschriebene Postsendung tatsächlich als zugestellt betrachtet werden kann; andererseits ob ein Quittierungsfehler der Post als anwaltliche Sorgfaltspflichtverletzung zu gelten hat.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 2C_583/2020 du 1 février 2021
Publié le 30 avril 2021
Umwandlung der vorläufigen Aufnahme in eine Aufenthaltsbewilligung
Babak Fargahi
Im Urteil des Bundesgerichts 2C_175/2020 vom 24. November 2020 (zur Publikation vorgesehen) wird der Anspruch auf Regularisierung gestützt auf das Recht auf Achtung des Privatlebens im Grundsatz anerkannt. An die Voraussetzung der Integration stellt das Bundesgericht indes hohe Anforderungen.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 2C_175/2020 du 24 novembre 2020, destiné à publication
Publié le 26 avril 2021
Droit des successions
Ausschlagungserklärungen gesetzlicher Erben
Stefan Birrer
Schlagen die berufenen gesetzlichen Erben aus und nimmt die (einzige) eingesetzte Erbin die Erbschaft an, handelt es sich beim Entscheid der Behörden, auch von den nachfolgenden gesetzlichen Erben eine Erklärung über die Ausschlagung oder Annahme der Erbschaft einzuholen, um einen Vor- oder Zwischenentscheid, der einer Beschwerde gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG unterliegt.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 5A_752/2020 du 6 janvier 2021
Publié le 14 avril 2021
Droit du travail
Résiliation immédiate
Vincent Carron
Le Tribunal fédéral confirme le licenciement immédiat d'un employé dont le contrat de travail devait prendre fin automatiquement au moment où il devenait actionnaire d'une joint venture. L'employé, mis en garden leave au moment de l'exercice du droit d'acquérir les actions, a fait ensuite traîner de manière abusive les formalités liées au transfert des actions, ce qui maintenait d'autant plus longtemps son contrat de travail en situation de garden leave au détriment de l'employeur. Un tel comportement a été jugé inacceptable, justifiant une résiliation immédiate.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 4A_393/2020 du 27 janvier 2021
Publié le 13 avril 2021
Droit international privé et arbitrage
Bundesgericht bestätigt EUR 1.5 Mrd. Schiedsurteil zugunsten von Türkmengaz
Maria Nicole Cleis
Das Bundesgericht bestätigt im Urteil 4A_430/2020 seine ständige Rechtsprechung zum Grundsatz iura novit arbiter, wonach ein Schiedsgericht den Parteien die rechtlichen Grundlagen, auf die es seinen Entscheid zu stützen gedenkt, nicht vorab zur Stellungnahme unterbreiten muss. Eine Ausnahme davon besteht nur, wenn die Erheblichkeit einer nicht plädierten Norm für die Parteien unvorhersehbar ist. Da den Parteien in komplexen Verfahren zugemutet werden darf, sich mit allen möglichen Szenarien auseinanderzusetzen, ist das Schiedsgericht befugt, die Wirksamkeit einer Einrede zu einem anderen als dem von den Parteien plädierten Zeitpunkt zu prüfen.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 4A_430/2020 du 10 février 2021
Publié le 7 avril 2021
7. Weblaw Forum – Regulierung von Künstlicher Intelligenz in Europa
Droit public économique
Unabhängigkeit der FINMA-Untersuchungsbeauftragten
Silvan Gehrig
Im Zusammenhang mit der «Beschattungsaffäre» bei der Credit Suisse definiert das Bundesgericht die Anforderungen an die Unabhängigkeit von Untersuchungsbeauftragten im Sinne von Art 24a Abs. 1 FINMAG und legt diese einschränkend aus.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 2C_399/2020 du 28 décembre 2020
Publié le 30 avril 2021
Droits fondamentaux et de l'Homme
Die ETH und das fehlende Wörterbuch
Formale Chancengleichheit und Nachteilsausgleich bei Hochschulprüfungen
Daniela Feller / Karl-Marc Wyss
Laut Bundesgericht verweigerte die ETH Zürich einer Tessiner Studentin in der Prüfung (Physikalische Chemie II) zu Unrecht den Gebrauch eines Deutsch-Italienisch/Italienisch-Deutsch-Wörterbuches und verletzte damit den Grundsatz der Chancengleichheit. Weiter konnte der Bachelorstudentin mit Studienfach Biologie nicht angelastet werden, sie habe den Mangel verspätet geltend gemacht. Das Bundesgericht hiess daher die Beschwerde gut, hob das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts auf und bestätigte den Entscheid der ETH-Rekurskommission.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 2C_769/2019 du 27 juillet 2020 publié en tant qu'ATF 147 I 73
Publié le 26 avril 2021
Droits réels
Actio confessoria im Stockwerkeigentum
Passivlegitimation der Stockwerkeigentümer des belasteten Stammgrundstücks als notwendige Streitgenossenschaft
Philipp Eberhard
In seinem Urteil 5A_664/2019 vom 3. Dezember 2020 hält das Bundesgericht fest, dass im Rahmen einer Klage aus dem Recht (actio confessoria) die aktivlegitimierten Dienstbarkeitsberechtigten, welche am Stockwerkeigentum unbeteiligte Dritte sind, gegen die Stockwerkeigentümer des belasteten Stammgrundstücks als notwendige Streitgenossenschaft zu klagen haben.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 5A_664/2019 du 3 décembre 2020
Publié le 29 avril 2021
Procédure civile
Die Verbindung von Pfand- und Forderungsklage
Eine konstruktive Kritik an der bundesgerichtlichen Praxis zur Zulässigkeit der Häufung der Klagen auf definitive Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts und auf Zahlung der Werklohnforderung
Matthias Brunner / Philip Carr
Gemäss dem kommentierten Entscheid ist die objektive Häufung der Klage betreffend definitive Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts mit der Klage auf Zahlung des Werklohnes unzulässig, wenn für letztere kein Schlichtungsverfahren durchlaufen wurde. Im Rahmen der laufenden Revision der Zivilprozessordnung wird vom Bundesrat eine Anpassung von Art. 198 lit. h ZPO vorgeschlagen, die im kommentierten Fall zu einer Befreiung der Forderungsklage vom Schlichtungsobligatorium geführt hätte. Nach hier vertretener Auffassung hätte das Bundesgericht im kommentierten Fall indes bereits nach geltendem Prozessrecht zu diesem Ergebnis gelangen können.
Commentaire de l'arrêt du : Tribunal fédéral 4A_368/2020 du 9 février 2021
Publié le 30 avril 2021
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Contribution d'entretien de l'enfant : une uniformisation de la méthode de calcul
Camille de Salis
Contributions d'entretien : précisions sur l'art. 125 CC
Camille de Salis
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QR-CODE
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Rechtskraft bei rein betragsmässig beschränkten Teilklagen
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Anforderungen an die Begründung des Antrags auf Zulassung einer Streitverkündungsklage
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