Kommentare | Blogs
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Arbeitsrecht
Autorisation de travailler le jour de l'Immaculée-Conception
Vincent Carron
Le Tribunal fédéral rappelle que les autorisations de travailler un jour férié ne doivent pas être délivrées avec plus de facilité qu'une autorisation de travailler un dimanche.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 2C_70/2019 vom 16. September 2019 publiziert als BGE 145 II 360
Publiziert am 14. Januar 2020
Cas de harcèlement sexuel
Vincent Carron
Le Tribunal fédéral retient un cas de harcèlement sexuel caractérisé dans un cas où aucun des éléments produits en justice n'avait une connotation sexuelle, tous s'inscrivant néanmoins dans un tel contexte.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_544/2018 vom 29. August 2019
Publiziert am 14. Januar 2020
Valeur des vacances non prises et plan d'intéressement
Vincent Carron
Le Tribunal fédéral confirme la prise en compte des montants payés à titre du salaire variable prévus par le plan d'intéressement pour le calcul de la valeur des vacances non prises, quand bien même le plan d'intéressement fixait un plafond annuel, qui avait déjà été payé, au prorata, à l'employé.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_231/2018 vom 23. Juli 2019
Publiziert am 14. Januar 2020
Ausländerrecht
Pflicht zur Nachfristansetzung bei Kostenvorschüssen?
Marco Weiss
Mit Urteil vom 14. November 2019 (2C_902/2019) hat das Bundesgericht entschieden, dass kantonale Rechtsmittelbehörden nicht verpflichtet sind, eine Nachfrist zur Leistung eines Kostenvorschusses anzusetzen, sofern sie hierzu nicht durch das kantonale Verfahrensrecht verpflichtet werden. Ebenso wenig besteht eine Verpflichtung der Rechtsmittelbehörde, in der Kostenvorschussverfügung auf die fehlende Nachfrist hinzuweisen.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 2C_902/2019 vom 14. November 2019
Publiziert am 27. Januar 2020
Verbleiberecht aufgrund des FZA bei dauernder Arbeitsunfähigkeit
Astrid Epiney
Das Bundesgericht hatte sich zur Frage zu äussern, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen einem Arbeitnehmer aus einem EU-Mitgliedstaat im Falle einer dauernden Arbeitsunfähigkeit ein Verbleiberecht zusteht. Es kam in Auslegung des Begriffs der Arbeitsunfähigkeit zum Schluss, dass es für die Bejahung eines Verbleiberechts nicht genüge, wenn die Person nur in ihrem angestammten Beruf nicht mehr tätig sein kann; notwendig sei vielmehr, dass sie gar keiner zumutbaren Arbeit mehr nachgehen kann. Dieser Ansatz lässt sich durchaus begründen, wobei die Erwägungen des Bundesgerichts jedoch nicht durchwegs überzeugen. Darüber hinaus sind auch noch einige Fragen offen (welche jedoch in dem vorliegenden Urteil nicht geklärt werden mussten).
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 2C_134/2019 vom 12. November 2019 publiziert als BGE 146 II 89
Publiziert am 22. Januar 2020
Menschenrechte
Zum Christentum konvertierter Afghane erhält Recht vor dem EGMR
Daniela Feller
Der EGMR hat die Beschwerde eines jungen, zum Christentum konvertierten Afghanen bezüglich einer angeordneten Ausweisung aus der Schweiz gutgeheissen und rügt im Urteil A.A. gegen die Schweiz die Verletzung des Folterverbotes in Art. 3 EMRK. Das Bundesverwaltungsgericht habe im vorliegenden Fall die Konsequenzen der Konvertierung ausser Acht gelassen und nicht geprüft, ob der Afghane seinen Glauben in seinem Heimatland ausleben kann und wie seine Zukunft dort aussehen wird.
Kommentar zu: Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte 32218/17 vom 5. November 2019
Publiziert am 31. Januar 2020
Vertragsrecht
Anwendbarkeit des CISG auch bei einem Irrtum über Eigenschaften des Kaufgegenstands
Dario Galli / Markus Vischer
In seinem Urteil 4A_543/2018 vom 28. Mai 2019 (amtlich publiziert als BGE 145 III 383) entschied das Bundesgericht, dass das CISG auch bei einem Grundlagenirrtum über Eigenschaften des Kaufgegenstands anwendbar sei.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_543/2018 vom 28. Mai 2019 publiziert als BGE 145 III 383
Publiziert am 27. Januar 2020
Körperschaftsrechtliche Grenzen vertraglicher Vorkaufsrechte
Dora Peric / Dario Galli / Markus Vischer
In seinem Urteil BGE 145 III 351 hielt das Bundesgericht fest, dass die dem (Mehrheits-) Aktionär obliegende vertragliche Verpflichtung, der Vorkaufsberechtigten die Aktionärsstellung zu verschaffen, sich nicht auf die Gesellschaft erstrecke.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_623/2018 vom 31. Juli 2019 publiziert als BGE 145 III 351
Publiziert am 16. Januar 2020
Die aktuellsten juristischen Neuigkeiten werden Ihnen in den Blogs kompakt zusammengefasst.
Allgemeines Verwaltungsrecht
La légalité des cours de mise à niveau (« MAN ») de l'EPFL
Camilla Jacquemoud
Arbeitsrecht
Bonus als Lohnbestandteil; Erschöpfung des Instanzenzugs; Referenzperiode zur Bestimmung des Schwellenwerts; Nichtberücksichtigung einer Abgangsentschädigung; Akzessorietät
Roland Bachmann
Ausländerrecht
La durée maximale de la détention administrative en vue du renvoi ou de l'expulsion (art. 79 LEI)
Noémie Zufferey
La révocation de l'autorisation d'établissement en cas de renonciation à l'expulsion par le juge pénal
Marion Chautard
Familien- und Personenrecht (ausg. Kindsfragen)
Le sort des réserves de cotisation de l'employeur en cas de divorce
Arnaud Nussbaumer
Immaterialgüterrecht
OTTO'S / OTTO
Nicolas Guyot
TECTON / DEKTON
Nicolas Guyot
IPR/IZPR und Arbitration
Two investment arbitration awards upheld: corruption and illegality allegations must be based on facts in award or on general knowledge (Swiss Supreme Court)
Nathalie Voser / Damien Clivaz
Ex parte communications between party-appointed arbitrator and counsel not necessarily indicative of lack of impartiality and independence (Swiss Supreme Court)
Nathalie Voser / Luka Groselj
Swiss Supreme Court partially sets aside ICC award on grounds of extra petita
Nathalie Voser / Katherine Bell
SchKG
La renonciation à l'immobilisation des loyers et fermages
Emilie Jacot-Guillarmod
Strafprozessrecht
La détention pour des motifs de sûreté ordonnée en vue d'une décision judiciaire ultérieure indépendante
Vinciane Farquet
Les scellés s'immiscent dans l'entraide entre le Ministère public et la FINMA
Katia Villard
Strafrecht
Art. 102 StGB (Strafbarkeit des Unternehmens) ist Zurechnungsnorm; Verjährung richtet sich nach der Anlasstat
Claudio Kerber
L'absence de protection des données lors d'entraide pénale internationale
Célian Hirsch
Violation par un membre d'un organe collégial de l'obligation de communiquer
Nicolas Béguin
L'injure par voie de bulletins de versements
Simone Schürch
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