Kommentare | Blogs
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Arbeitsrecht
Extinction du droit à la provision ; art. 350a CO
Vincent Carron
Le Tribunal fédéral retient qu'il n'est pas arbitraire de considérer que l'art. 350a al. 1 CO (qui prévoit qu'à la fin des rapports de travail, le voyageur de commerce a droit à la provision sur toutes les affaires conclues ou négociées) ne s'oppose pas à une application, même après la fin des rapports de travail, de l'art. 322b al. 3 CO (qui prévoit l'extinction de la provision lorsque l'employeur n'exécute par l'affaire sans faute de sa part, ou si le tiers ne remplit pas ses obligations). Aussi, nonobstant l'art. 350a al. 1 CO, l'employé peut rester exposé à des demandes de remboursements ultérieures à raison des affaires qui n'ont finalement pas été exécutées.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4D_25/2015 vom 15. Oktober 2015
Publiziert am 11. Februar 2016
Application de l'art. 336c CO en cas d'acceptation d'une résiliation de l'employeur ; imputation des gains en cas de libération de travail
Vincent Carron
Dans son arrêt du 1er décembre 2015, le Tribunal fédéral a précisé les conditions auxquelles une employée peut valablement renoncer à l'extension de la période de préavis prévue à l'art. 336c CO (protection en cas de maladie, grossesse, etc...), dans un cas où elle accepte la résiliation unilatérale signifiée par l'employeur. Le Tribunal fédéral rappelle également les avis de la doctrine relatifs à la possibilité pour l'employeur d'imputer les gains de l'employé en cas de libération de l'obligation de travail.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_362/2015 vom 1. Dezember 2015
Publiziert am 11. Februar 2016
Kantonale Entscheide Aargau
Erbrecht
Umwandlung einer Erbengemeinschaft in eine einfache Gesellschaft erfordert bewusste Vereinbarung aller Erben
Andreas Flückiger
Die Umwandlung einer Erbengemeinschaft in eine einfache Gesellschaft darf nur angenommen werden, wenn klar feststeht, dass die Betroffenen die fortgesetzte Erbengemeinschaft aufheben und als einfache Gesellschaft weiterführen wollten. Bei Fehlen ausdrücklicher Willenserklärungen der Erben zur Einigung auf einen gemeinsamen Zweck müsste für eine Umwandlung jedenfalls eine rechtsgeschäftliche Förderungspflicht hinzukommen.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_304/2015 vom 23. November 2015
Publiziert am 12. Februar 2016
IT-Recht
Verjährungsfrist bei Ehrverletzung im Internet
Gianni Fröhlich-Bleuler
Bei einer Ehrverletzung durch einen im Internet veröffentlichten Text beginnt die Frist für die Verfolgungsverjährung mit dessen Publikation; es gelten dieselben Fristen wie bei ehrverletzenden Druckerzeugnissen.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 6B_473/2015 vom 2. Dezember 2015 publiziert als BGE 142 IV 18
Publiziert am 4. Februar 2016
Kartellrecht
Bundesverwaltungsgericht hebt die Verfügung der WEKO in Sachen Altimum SA («Bergsportartikel») auf
Gion Giger
Mit Urteil B-5685/2012 vom 17. Dezember 2015 hebt das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) die Verfügung der Wettbewerbskommission (WEKO) vom 20. August 2012 in Sachen «Altimum SA» auf. Das BVGer schreibt damit ein weiteres Kapitel in der laufenden Erheblichkeitsdiskussion. Im Unterschied zu «BMW» (Urteil des Bundesverwaltungsgericht B-3332/2012 vom 13. November 2015) schlägt das Pendel wieder in die gegenteilige Richtung aus, da das BVGer bei der Erheblichkeitsprüfung auf die konkreten Auswirkungen der Wettbewerbsabrede im Markt abstellt.
Kommentar zu: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-5685/2012 vom 17. Dezember 2015
Publiziert am 2. Februar 2016
Podcast_finanzmarktrecht_baertschi
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht
Verweigerung des Besuchsrechts nach Art. 274 Abs. 2 ZGB
Bedeutung des geäusserten Kindeswillens
Christoph Häfeli
Bei einer auf Art. 274 Abs. 2 ZGB gestützten Beschränkung des persönlichen Verkehrs (Verweigerung oder Entziehung) ist das Gebot der Verhältnismässigkeit zu beachten. Der gänzliche Ausschluss eines Elternteils vom persönlichen Verkehr kommt nur als ultima ratio in Frage und ist einzig statthaft, wenn sich die nachteilige Auswirkung eines Besuchsrechts in nicht anderweitig für das Kind vertretbaren Grenzen halten lassen. Dabei ist insbesondere dem Alter der betroffenen Kinder und - mit fortschreitendem Alter - zunehmend auch dem von ihnen geäusserten Willen Rechnung zu tragen.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_528/2015 vom 21. Januar 2016
Publiziert am 16. Februar 2016
Strafrecht
Bundesgericht gibt Staatsanwaltschaft contra legem die Anordnungskompetenz für Ersatzmassnahmen
Zugleich eine Schwächung der Akzessorietät zwischen Ersatzmassnahmen- und Haftrecht
Andreas Eicker
Während das Bundesgericht in früheren Entscheiden die gesetzessystematische Abhängigkeit des Ersatzmassnahmenrechts vom Haftrecht bloss gelockert hat, vollzieht es nun im Urteil 1B_88/2015 vom 7. April 2015 einen deutlichen Systembruch.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 1B_88/2015 vom 7. April 2015
Publiziert am 9. Februar 2016
Vertragsrecht
Qualifikation einer Zusatzvereinbarung zu einem Mietvertrag
Abgrenzung des Vorvertrags von vorvertragsnahen Vertragstypen (Urteil des Bundesgerichts 4A_390/2015 vom 18. November 2015)
Dario Galli / Markus Vischer
Das Bundesgericht qualifizierte in seinem Urteil vom 18. November 2015 eine Zusatzvereinbarung zu einem Mietvertrag - entgegen der Auffassung der Vorinstanz - nicht als Vorvertrag zu einem Grundstückkaufvertrag, sondern als pactum de non contrahendo cum tertio. Dabei bestätigte das Bundesgericht seine Rechtsprechung zu Art. 18 OR, wonach Erklärungen der Parteien erst dann nach dem Vertrauensprinzip ausgelegt werden dürfen, wenn der übereinstimmende wirkliche Wille nicht festgestellt werden kann.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_390/2015 vom 18. November 2015
Publiziert am 25. Februar 2016
Die aktuellsten juristischen Neuigkeiten werden Ihnen in den Blogs kompakt zusammengefasst.
Allgemeines Verwaltungsrecht
Lärmschutz - Einhaltung der Planungswerte und vorsorgliche Emissionsbegrenzungen gelten kumulativ
Fabian Klaber
OBI-Fachmarkt Spreitenbach - UVP hätte auf Shoppi-Tivoli und weitere Anlagen ausgedehnt werden müssen (amtl. Publ.)
Fabian Klaber
Bewilligung für eine Kundgebung des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz zu Unrecht verweigert
Fabian Klaber
Erbrecht
La responsabilité de l'exécuteur testamentaire
Célian Hirsch
La réduction des honoraires pour mauvaise exécution
Célian Hirsch
Widerspruchsverfahren nach Art. 108 SchKG mit relevanten Ausführungen zu Art. 193 ZGB und Art. 71 StGB (amtl. Publ.)
Lukas Wiget
Familien- und Personenrecht (ausg. Kindsfragen)
Keine Rechtsöffnung, wenn die Mutter Kindesunterhaltsbeiträge nach dessen Volljährigkeit in Betreibung setzt (amtl. Publ.)
Lukas Wiget
IPR/IZPR und Arbitration
Le recours en anglais au Tribunal fédéral
Célian Hirsch
Obligationenrecht/Vertragsrecht (ohne Miet- und Arbeitsrecht)
Die Anscheinsbevollmächtigung bei juristischen Personen
Andreas Dudli
Sachenrecht
Feststellungsurkunde über ausländische Beherrschung
Adrian Mühlematter
SchKG
La protection des créanciers lors de la liquidation du régime matrimonial (art. 193 CC)
Julien Francey
Anspruch auf Parteientschädigung für das kantonale Rechtsmittelverfahren bei der Anerkennung eines ausländischen Konkursdekrets (amtl. Publ.)
Lukas Wiget
Steuerrecht
Bundesgerichtsentscheid im Swap-Fall
Claude Ehrensperger
Strafrecht
Verjährung von Strafbefehlen, gegen die Einsprache erhoben wurde (amtl. Publ.)
Juana Vasella
La saisie d'un bien qui fait l'objet d'un séquestre pénal
Simone Schürch
L'obligation de travailler d'un prisonnier ayant atteint l'âge de la retraite (CourEDH)
Camilla Jacquemoud
Verfolgungsverjährung bereits beim Erlass des Strafbefehls?
Andreas Dudli
Teilnahmerecht der beschuldigten Person im Strafverfahren
Andreas Dudli
Die Zulässigkeit der Abtrennung von Verfahren gem. Art. 30 StPO
Andreas Dudli
Vertragsrecht
Krankentaggeldversicherung als Summenversicherung; Obliegenheit zur Schadensminderung
Roland Bachmann
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