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Arbeitsrecht
Obligations contractuelles de l'employeur s'agissant de conclure une assurance perte de gain maladie
Olivier Subilia
La mention d'une assurance perte de gain dans un rglement d'entreprise non incorpor au contrat de travail ne constitue pas pour l'employeur l'obligation de conclure une perte de gain garantissant effectivement les conditions d'assurance figurant dans ce rglement. La perception d'une prime d'assurance sur le salaire du travailleur ne garantit pas non plus une couverture dtermine.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_98/2014 vom 10. Oktober 2014
Publiziert am 23. Januar 2015
Fonction publique ; droit d'tre entendu
Olivier Subilia
Le droit d'tre entendu est suffisamment garanti par la possibilit du justiciable d'interpeller l'autorit. Si le justiciable ne fait pas usage de cette possibilit, il ne peut se prvaloir d'une violation de son droit.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 8C_111/2014 vom 29. Oktober 2014
Publiziert am 23. Januar 2015
planzer
Erbrecht
Keine Anrechnung von Liegenschaftsnutzung
Keine Kostenauflage im Berufungsverfahren wegen Fernbleibens an der Schlichtungsverhandlung
Stefan Birrer
Das Ergebnis des Rechtsmittelverfahrens lsst sich mit Blick auf die Verteilung der Kosten dieses Verfahrens nicht mehr an einem Vergleichsangebot messen, das dem erstinstanzlichen Entscheid vorausgegangen war. Hat die erste Instanz ein Sachurteil gefllt, so kann ein zuvor ausgeschlagenes Vergleichsangebot die Kosten des daran anschliessenden Rechtsmittelverfahrens nicht mehr verursacht haben. Bedauerlicherweise hatte sich das Bundesgericht zur Frage der Ausgleichungspflicht von unentgeltlichem Wohnen nicht zu ussern.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_630/2014 vom 07. November 2014
Publiziert am 30. Januar 2015
Gemischte Schenkung und gesetzliche Ausgleichung
Fabienne Wiget
Die Vorinstanzen hatten sich zum einen mit der Frage zu beschftigen, ob der vorliegende Kaufvertrag als reiner Kauf oder als gemischte Schenkung zu qualifizieren sei. Zum anderen war zu beurteilen, ob die Erbeinsetzung zweier Nachkommen zu gleichen Teilen zum Widerruf eines frheren Ausgleichungsdispenses zugunsten eines der Kinder fhre (Sachverhalt A.b.-B.g., E. 2). Das Bundesgericht trat auf die Beschwerde aufgrund der bloss appellatorischen Kritik der Beschwerdefhrerin nicht ein (E. 4.3).
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_802/2014 vom 07. November 2014
Publiziert am 23. Januar 2015
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Sachenrecht
Streitwert bei der Anfechtung von Beschlssen der Stockwerkeigentmerversammlung
Marc Wolfer
Der Streitwert bei der Anfechtung von Beschlssen der Stockwerkeigentmergemeinschaft wird vom Bundesgericht nach Ermessen festgelegt. Dabei ist das Bundesgericht nicht an die Angaben der Parteien oder eine offensichtlich unrichtige Schtzung der kantonalen Gerichte gebunden. Vorliegend hatten die Beschwerdefhrer in ihrer Klage vor der Erstinstanz geltend gemacht, dass der Streitwert (deutlich) unter CHF 30'000.- liege. Auf diese Ausfhrungen wurden sie vom Bundesgericht behaftet, welches dementsprechend auf die Beschwerde in Zivilsachen nicht eintrat.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_527/2014 vom 21. Oktober 2014 publiziert als BGE 140 III 571
Publiziert am 16. Januar 2015
Zur Fristwahrung bei der Anfechtung von Beschlssen der Stockwerkeigentmerversammlung und zur Zulssigkeit von Einstimmigkeits-Vorschriften im Stockwerkeigentmerreglement
Marc Wolfer
Laut Bundesgericht sind mit den besonderen gesetzlichen Klagefristen in Art. 209 Abs. 4 ZPO einzig prozessuale Prosequierungsfristen gemeint, nicht aber Verwirkungsfristen des materiellen Rechts. Der auf Beschlsse der StWE-Versammlung anwendbare Art. 75 ZGB enthlt eine Verwirkungsfrist des materiellen Rechts, weshalb zwar das Schlichtungsgesuch innert Monatsfrist einzureichen ist, fr die anschliessende Klage jedoch die Dreimonatsfrist von Art. 209 Abs. 3 ZPO gilt. In der Sache selbst lsst der Entscheid offen, ob fr nderungen eines StWE-Reglements strengere Mehrheitsvorschriften als gemss Art. 712g Abs. 3 ZGB vorgesehen werden drfen.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_44/2014 vom 10. November 2014 publiziert als BGE 140 III 561
Publiziert am 16. Januar 2015
Vertragsrecht
Certificat de travail ; dlais de cong diffrents pour les deux parties
Anne Troillet
S'agissant d'un contrat de dure dtermine, la fin des rapports de travail doit tre dterminable objectivement pour les deux parties et non dpendre de la volont d'une seule d'entre elles. En prsence d'un contrat de dure indtermine, le dlai de cong doit tre identique pour les deux parties. En outre, un travailleur qui conclut la modification de son certificat de travail ne peut se borner demander la dlivrance d'un certificat conforme la vrit mais doit formuler lui-mme le texte requis.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_270/2014 vom 18. September 2014
Publiziert am 30. Januar 2015
Comptence du Tribunal des prud'hommes (Genve)
Anne Troillet
Un travailleur saisit le tribunal des prud'hommes pour une prtention fonde sur un plan international de retraites en faveur d'employs expatris mis en uvre par un groupe de socits dont fait partie l'employeur. La comptence du tribunal des prud'hommes, conteste par l'employeur, est admise par le Tribunal fdral. En l'absence d'autre rapport contractuel liant travailleur et employeur, les rgles du droit du travail sont applicables toutes les prestations promises au travailleur en contrepartie de son activit, indpendamment de la construction juridique adopte au sein du groupe employeur et d'un ventuel systme de contrats multiples liant le travailleur des personnes morales distinctes.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_242/2014 vom 02. September 2014
Publiziert am 30. Januar 2015
Contenu de l'opposition au licenciement
Olivier Subilia
Pour pouvoir prtendre au versement d'une indemnit pour cong abusif, le travailleur doit s'tre oppos au cong et non seulement avoir contest ses motifs, de manire permettre une ngociation sur la poursuite des rapports de travail.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_320/2014 vom 08. September 2014
Publiziert am 23. Januar 2015
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