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Arbeitsrecht
Licenciement immdiat
Anne Troillet
T. rsilie son contrat pour la fin du mois, suite des divergences avec E. et au non-paiement de son dernier salaire. Lorsqu'il reoit une citation comparatre quelques jours plus tard, E. demande T. de quitter son lieu de travail. E. conteste avoir notifi une rsiliation avec effet immdiat cette occasion. Le Tribunal fdral fait sien l'examen de la Cour cantonale, qui avait considr l'ensemble des circonstances pour arriver la conclusion que le contrat de travail avait bien t rsili avec effet immdiat, lorsque E. avait demand T. de quitter sans dlai le lieu de travail.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_518/2013 vom 29. Januar 2014
Publiziert am 29. April 2014
Licenciement abusif - performances insuffisantes et grossesse
Anne Troillet
A la fin de la priode de protection de l'art. 336c al. 1 let. C CO, E. licencie une employe, au motif qu'elle n'avait de loin pas atteint les objectifs convenus. A cette occasion, le Tribunal fdral rappelle qu'il n'est pas abusif de licencier un travailleur en raison de sa performance insuffisante, cela galement lorsque l'insuffisance rsulte de nombreuses priodes d'incapacits de travail.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_507/2013 vom 27. Januar 2014
Publiziert am 29. April 2014
Droit de la fonction publique ; rcusation d'un juge supplant
Anne Troillet
Cet arrt concerne la rcusation d'un juge supplant, exerant par ailleurs l'activit d'avocat. Le Tribunal fdral affirme que l'avocat qui exerce les fonctions de juge apparat objectivement partial, non seulement lorsque, dans le cas d'une autre procdure, il reprsente ou a reprsent une des parties la procdure dans laquelle il sige, mais galement lorsqu'il reprsente ou a reprsent rcemment la partie adverse de l'une des parties la procdure dans laquelle il sige.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 8C_583/2013 vom 04. Februar 2014
Publiziert am 29. April 2014
Interprtation selon le principe de la confiance ; acceptation tacite ; supplment pour travail de nuit
Anne Troillet
E. recourt au Tribunal fdral affirmant que T. aurait accept tacitement la modification de son salaire, soit sa non-augmentation. Le Tribunal fdral confirme alors que le simple fait que T. ait peru pendant presque quatre ans un salaire infrieur celui convenu entre les parties n'implique en soi aucune acceptation tacite du tarif rduit.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_477/2013 vom 28. Januar 2014
Publiziert am 29. April 2014
Eheschutz
Auslnderrecht
Ausreiseverbot wegen Pyro-Schmuggel
Die Ausreisebeschrnkung gemss Art. 24c BWIS auf dem gerichtlichen Prfstand
Kilian Meyer
Seit dem Inkrafttreten der Hooligan-Gesetzgebung kann das Bundesamt fr Polizei Personen, die sich im Inland an Gewaltttigkeiten beteiligt haben, die Ausreise an eine Sportveranstaltung im Ausland verbieten (Ausreisebeschrnkung, Art. 24c BWIS). Bis vor kurzem existierte zu dieser seit dem Jahr 2007 bestehenden prventiv-polizeilichen Massnahme noch keine Gerichtspraxis. Als Folge einer Beschwerde eines Anhngers des FC Basel hatten sich das Bundesverwaltungsgericht (BVGE 2013/33) und das Bundesgericht (Urteil 1C_370/2013) mit grundstzlichen Fragen im Spannungsfeld von Prvention und Rechtsstaatlichkeit auseinanderzusetzen.
Kommentar zu: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-8376/2010 vom 19. Februar 2013
Publiziert am 02. April 2014
Energierecht
Rckerstattung SDL an Privatperson
Daniela Wyss
Das Bundesverwaltungsgericht hatte die Rckerstattung von Kosten fr Systemdienstleistungen (SDL) an einen Endverbraucher mangels bereinstimmender Willensusserung im Sinne von Art. 1 Abs. 1 OR zu beurteilen. Das Urteil vom 10. Dezember 2013 ussert sich ausfhrlich zu den Kompetenzen der Eidgenssischen Elektrizittskommission (ElCom) und relativiert im Ergebnis zwei erst krzlich ergangene Entscheide. Zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfgung war die ElCom zustndig. Materiell kommt das Gericht zum Schluss, dass Kosten fr allgemeine SDL dem Endverbraucher in Rechnung gestellt werden drfen. Das Stromlieferungsverhltnis zwischen dem Beschwerdefhrer und dem Verteilnetzbetreiber gilt dabei von Gesetzes wegen. Ein Konsens ist nicht erforderlich.
Kommentar zu: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-3343/2013 vom 10. Dezember 2013
Publiziert am 02. April 2014
Erbrecht
Sachlegitimation des Erbenvertreters
Tarkan Gksu
Stirbt in einem Erbteilungsprozess eine Partei, deren Erben aus den Klgern und Beklagten bestehen und fr die ein Erbenvertreter bestellt wurde, so muss sich das Rechtsmittel gegen das Erbteilungsurteil nicht auch gegen den Erbenvertreter richten. Es gengt, dass alle Miterben (einschliesslich der identischen Erbeserben) auf der Aktiv- oder auf der Passivseite am Rechtsmittelverfahren beteiligt sind.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_416/2013 vom 26. Juli 2013
Publiziert am 23. April 2014
Verfgungsfhigkeit eines Erblassers trotz Alzheimerkrankheit
Felix Horat
Der Entscheid befasst sich mit der Verfgungsfhigkeit eines Erblassers, welcher u.a. wegen fortschreitender Alzheimerkrankheit unter diversen kognitiven Defiziten litt. Die Vorinstanz kam unter Wrdigung der vorliegenden Beweise, insbesondere eines gerichtlich angeordneten psychiatrischen Gutachtens sowie der Aussagen von zahlreichen (teilweise sachverstndigen) Zeugen zum Schluss, dass die Urteilsfhigkeit des Erblassers zu vermuten und der Beweis des Gegenteils nicht gelungen war, was das Bundesgericht nicht beanstandet.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_820/2013 vom 16. Januar 2014
Publiziert am 11. April 2014
SchKG
Verteilung der Parteirollen bei der Bewilligung des Rechtsvorschlags wegen fehlenden neuen Vermgens i.S.v. Art. 265a SchKG
Anita Buri
Das Bundesgericht ussert sich erstmals konkret zur Frage, wie die Parteirollen im Verfahren nach Art. 265a SchKG betreffend die Feststellung neuen Vermgens zu verteilen sind. Es kommt insbesondere mit Blick auf Gegenstand und Zweck des Verfahrens von Art. 265a Abs. 1 SchKG zum Schluss, dass die Klgerrolle dem Schuldner zuzuweisen ist. Der Schuldner ist als Klger entsprechend kostenvorschusspflichtig.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_295/2013 vom 17. Oktober 2013 publiziert als BGE 139 III 498
Publiziert am 16. April 2014
Aufhebung der Betreibung bei Nachweis des Nichtbestands der Betreibungsforderung (Art. 85 SchKG)
Zulssigkeit auch ohne rechtskrftigen Zahlungsbefehl
Jrg Roth
Gemss Art. 85 SchKG kann eine Betreibung mittels des urkundlichen Nachweises der Tilgung aufgehoben oder gesttzt auf den urkundlichen Nachweis der Stundung eingestellt werden. Das Bundesgericht hat nun die h.L. besttigt, wonach eine Betreibung ber den Wortlaut von Art. 85 SchKG hinaus auch gesttzt auf den Nachweis des (anfnglichen) Nichtbestands der Betreibungsforderung aufgehoben werden kann. Ob es hierzu eines gerichtlichen negativen Feststellungsentscheids bedarf oder ob auch andere Urkunden (wie etwa eine Saldoquittung oder ein negatives Schuldanerkenntnis) gengen, konnte offen bleiben. Dennoch hat sich das Bundesgericht implizit fr letzteres ausgesprochen, indem es festhielt, Urkundenbegriff und Beweismass von Art. 85 und Art. 81 Abs. 1 SchKG (Einwendungen gegen den definitiven Rechtsffnungstitel) seien identisch. Ausdrcklich klar gestellt wurde, dass die Klage gemss Art. 85 SchKG (anders als diejenige gemss Art. 85a SchKG) jederzeit erhoben werden kann, unabhngig davon, ob der Zahlungsbefehl rechtskrftig geworden ist oder nicht. Dies war im Schrifttum bisher umstritten.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_344/2013 vom 06. Januar 2014 publiziert als BGE 140 III 41
Publiziert am 09. April 2014
KESR Rechtsschutz
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