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Anwalts- und Notarrecht
Capacité de postuler de l'avocat : revirement de jurisprudence
Nicolas Pellaton
Dans un nouvel arrêt concernant la recevabilité des recours portant sur la capacité de postuler de l'avocat, le Tribunal fédéral revient partiellement sur sa jurisprudence publiée à l'ATF 135 II 145. Tenant compte des critiques émises par la doctrine, il admet désormais - à juste titre - que l'injonction faite à un avocat de cesser d'occuper - ou le refus de prononcer une telle injonction -, lorsqu'elle est prononcée par une autorité cantonale de surveillance des avocats, ne relève en principe pas du droit disciplinaire, mais bien du contrôle de la capacité de postuler de l'avocat. Dès lors, si tant est que la partie puisse justifier d'un intérêt suffisant, sa qualité pour recourir contre la décision (de l'autorité cantonale de surveillance) refusant d'écarter l'avocat de son adversaire doit être admise.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 2C_642/2011 vom 20. Februar 2012 publiziert als BGE 138 II 162
Publiziert am 16. März 2012
Familien- und Personenrecht (ausg. Kindsfragen)
Schmerzensgeld im Konkubinat
Laura Jetzer
Die Frage, ob auch der Konkubinatspartner zum Kreis der Genugtuungsberechtigten i.S.v. Art. 47 OR gehört, wurde vom Bundesgericht bisher ausdrücklich offen gelassen (Urteil des BGer 1A.196/2000 vom 7. Dezember 2000, E. 3a; BGE 114 II 144 E. 3a). Nun hat die strafrechtliche Abteilung in einem aktuellen Entscheid (BGE 6B_368/2011 vom 2. Februar 2012, zur amtlichen Publikation bestimmt) vor dem Hintergrund eines Verkehrsunfalles auch der unverheirateten Lebenspartnerin des getöteten Motorradfahrers einen Anspruch auf Genugtuung zugesprochen, nachdem die drei anderen betroffenen Kammern zugestimmt haben (Art. 23 BGG). Die Vorinstanz hatte demgegenüber nur der seit vier Jahren getrennt lebenden Ehefrau des tödlich Verunfallten einen Anspruch auf Schmerzensgeld gewährt. Der kantonale Zivilrichter hat nun zu entscheiden, wie viel den beiden konkret zusteht.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 6B_368/2011 vom 2. Februar 2012 publiziert als BGE 138 III 157
Publiziert am 13. März 2012
Strafrecht
Strafbare Vorbereitung zum mengenmässig schweren Fall eines Kokaintransportes
Peter Albrecht
Das Bundesgericht bejaht hier erstmals in grundlegender Weise die Strafbarkeit der Vorbereitung zu einem mengenmässig schweren Drogentransport gemäss aArt. 19 Ziff. 1 Abs. 6 i.V.m. aArt. 19 Ziff. 2 lit. a BetmG.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 6B_509/2011 vom 13. Februar 2012 publiziert als BGE 138 IV 100
Publiziert am 23. März 2012
Vertragsrecht
Vertragliche Koordination der Verjährung von Mängelrechten
Thomas Siegenthaler
Aus der Sicht des Generalunternehmers kann es wichtig sein, die Verjährung seiner Mängelrechte gegenüber den Subunternehmern mit der Verjährung seiner eigenen Verpflichtungen gegenüber der Bauherrschaft vertraglich abzustimmen. Eine entsprechende Klausel hatte das Handelsgericht des Kantons Zürich indessen für unzulässig erklärt, was dann aber vom Bundesgericht korrigiert wurde.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_221/2010 vom 12. Januar 2012
Publiziert am 19. März 2012
Strafrechtliche Erfassung von Leistungsstörungen bei der Vertragsabwicklung
Philipp Chiani / Markus Vischer
Das Bundesgericht stellt fest, dass eine generelle strafrechtliche Erfassung von eventualvorsätzlich in Kauf genommenen Leistungsstörungen bei der Vertragsabwicklung nicht sachgerecht wäre, da mit dieser eine übermassige Pönalisierung des Wirtschaftsverkehrs einherginge.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 6B_663/2011 vom 2. Februar 2012
Publiziert am 16. März 2012
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